Kunstradsport beim RSpV Schwenningen

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Im Training und Wettkampf lernen Sie das Ein- und Zweirad beherrschen.

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Finaler Durchgang des Müller-Reisen-Cups auf dem Deutenberg

Der RSpV Schwenningen richtete am Sonntag, den 9.Juli den Vierten und Finalen Durchgang des Müller-Reisen-Cups im Kunstradfahren aus. Austragungsort war die Deutenberg Sporthalle.
Die Schwüle und der dadurch stumpfe Hallenboden war für die Schwenninger Einradmann-schaften eine Herausforderung.
Als erster Starter eröffnete die Vierer Schüler Einradmannschaft mit Cheyenne Bader, Bianca Benz, Verena Nill und Tobias Lehr die Konkurrenz. Vor dem Start erhöhte man nochmal den Luftdruck in den Reifen. Bei der ersten Übung, dem Wechselstern, kam man nicht gleichzeitig zum Stand, konnte aber einen Sturz verhindern. Danach lief es dann besser und die Vier kamen mit den Gegebenheiten ganz gut zu Recht. Auch in Punkto Armhaltung und Synchronität war die Darbietung gelungen. So erreichte die Mannschaft mit 34,67 Punkten eine neue Jahres-bestleistung. In der Gesamtwertung bedeutete das den ersten Platz.
Danach die Vierer Juniorinnen Einradmannschaft der Neckarstädter. Hier konnte Fabienne Gomes krankheitsbedingt nicht starten. Deshalb sprang der Trainer Robin Menius ein. Zusammen mit Annika Köpp, Iris Drescher und Lea Pfister gingen sie an den Start. Das war natürlich nicht ideal, da man in dieser Formation nicht so häufig geübt hatte. Zudem ist der erste Teil der Übungen rückwärts zu fahren.
Bei der vierten Übung, dem rückwärts gefahrenen Hexenkessel kam man in arge Schwierigkeiten und handelte sich größere Abzüge ein. Doch danach hatten die Vier Alles im Griff und spulten das Programm sicher ab.15 Sekunden vor dem Zeitlimit von 5 Minuten hatte man die letzte Übung beendet. Die Juniorinnen und ihr Trainer hatten die Herausforderung mit 50,82 Punkten bestanden. Auch dieses Team siegte in der Gesamtwertung unangefochten.


Die Sechser Einradmannschaft mit Cheyenne Bader, Bianca und Luzi Benz, Kira Dorer, Verena Nill und Simon Lehr hatte einen etwas durchwachsenen Auftritt.
Auch hier war der Hexenkessel Ausgangspunkt von Unsicherheiten. Beim Abfahren der Übung waren die Sportler nicht in der gewohnten Reihenfolge und konnten deshalb die nachfolgende Übung nicht aufbauen. Ein Sturz war unvermeidbar. Danach mußte man sich wieder sortieren und den Rythmus finden.Das funktionierte dann auch und man zeigte in der zweiten Hälfte des Programms die gewohnte Sicherheit und dass man die Übungen beherrschte.Für das Team war es eine lehrreiche Fahrt. Natürlich waren die Sportler mit ihrer Leistung nicht zufrieden aber bei der Siegerehrung freute man sich über den ersten Platz in der Gesamtwertung aller 4 Durchgänge.
Erstmals wurde im Rahmen des Kunstfahrwettbewerbs der Deutenberg Radball Cup ausgespielt. Hier waren vier Schülermannschaften aus Lauterbach und Langenschiltach am Start. Die vier Mannschaften zeigten unterhaltsame Spiele und das Team Langenschiltach 1 konnte sich den Tagessieg vor dem Mädchenteam aus Lauterbach 1 holen. Den Zuschauern und dem Veranstalter hat das gut gefallen und man plant nächstes Jahr eine Fortsetzung des Turniers.


Auch die Einer Kunstradfahrer aus Trillfingen, Lauffen, Empfingen, Gomaringen, Frohnstetten und Fluorn zeigten in den verschiedenen Altersklassen ihre Kür. Highlight war der Vize Europa Junioren Meister Max Maute vom RSV Tailfingen. Er nutzte den Wettkampf, um seine erste Saison in der Elite Klasse vorzubereiten. Die Zuschauer bekamen hochkarätigen Sport zu sehen.
Vor der Siegerehrung zeigten die Einrad Nachwuchsfahrer des RSpV Schwenningen Yvonne und Bianca Fürst, sowie Leonardo Borda was sie in diesem Jahr gelernt haben und bekamen ihren ersten Applaus.
Alles in allem eine gelungene Veranstaltung für den RSpV Schwenningen.

 

Juniorinnen starten International

Am Sonntag, 18.06. fand in Feldkirch/Österreich die Internationale Bodenseemeisterschaft im Hallenradsport für Kunst- und Einrad statt.
Diese internationale Turnier war wieder hochkarätig besetzt, gehen hier doch neben Österreichischen Staatsmeistern, Schweizer und Deutschen Meistern, auch vier amtierende Weltmeister, Vize-Weltmeister und Junioren-Europameister an den Start.
Zwar dürfen um die Bodenseemeisterschaft nur diejenigen Sportler aus Vereinen bzw. Verbänden, die dem IBRMV angehören, kämpfen, aber die Einrad-Juniorinnen-Mannschaft des RSpV06 Schwenningen konnte die Gelegenheit wahrnehmen, an diesem Wettbewerb teilzunehmen.
Wohl auch die Atmosphäre dieses Wettkampfes war ausschlaggebend, dass sich die vier jungen Damen – Iris Drescher, Annika Köpp, Fabienne Gomes und Lea Pfister – von ihrer besten Seite zeigten. Sie fuhren ihre Kür in nochmals verbesserter Haltung und optimierten An- und Abfahrten der einzelnen Übungen hoch konzentriert und souverän. Zu keiner Zeit gab es Unsicherheiten oder gar einen Sturz. Auch das Zeitlimit – 5 Minuten ist hier die Grenze – wurde bis auf die letzte Sekunde – die Uhr stand auf 4:59 als die letzte Übung beendet war - ausgereizt. Die vier konnten sich über den Applaus des Publikums freuen und verließen zufrieden die Fahrfläche. Die internationale Jury bewertete die Ausführungen mit 63,04 Punkten. Damit war zwar knapp die persönliche Bestleistung unterboten, aber diese Punktzahl kann höher bewertet werden, da auf dieser Wettkampfebene strenger gewertet wird. Auch Robin Menius, der Trainer des Juniorinnen-Teams zeigte sich nach dem Auftritt sehr zufrieden. So konnte sich das Team den zweiten Platz in der Tageswertung sichern. Den ersten Platz sicherte sich das Team aus Friedrichshafen, das bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften im Mai diesen Jahres den 4. Rang belegte.
Dieser Tag war eine wichtige Erfahrung für Trainer und Mannschaft, konnte man sich doch von den anderen Teams einiges abgucken, was man dann für die kommende Saison umsetzen möchte.
Saisonabschluss für die Kunstradfahrer im Bezirk Schwarzwald-Zollern wird der 4. Durchgang des Müller-Reisen-Cups sein, der vom RSpV06 Schwenningen am 09.07.2017 in der Deutenberg-Turnhalle ausgerichtet wird.

 

 

2 Titel bei den Württembergischen Meisterschaften der Schüler

Am Sonntag, den 21.Mai waren die Kunstradfahrer des RSpV Schwenningen in Nufringen bei den Württembergischen Schülermeisterschaften.
Für diesen Wettbewerb hatten sich 120 Schüler aus 30 Vereinen in 16 Disziplinen qualifiziert. Neben dem artistischen Einer- und Zweier Kunstradfahren fuhren auch die Sportler in den Mannschafts-disziplinen im Kunstradfahren und Einrad-fahren um den Landesmeistertitel.
Die Neckarstädter waren wieder mit der Vierer Einradmannschaft und erstmals auch mit dem Sechser Team für diese Meisterschaften startberechtigt.
Extra für die Meisterschaften, hatte man das 6er Einradprogramm umgestellt. Beim letzten Wettkampf hatte man noch ein massives Zeitproblem. Deshalb wurde das Programm an zwei Stellen nochmal umgestellt und zwei Übungen in der Reihenfolge vertauscht. Dies sollten Cheyenne Bader, Kira Dorer, Verena Nill, Bianca und Luzi Benz und Tobias Lehr vor den Wertungsrichtern und den Zu-schauern auf der Fahrfläche umsetzen. Jeder Sportler muß die Reihenfolge der Übungen auswendig wissen und während der Fahrt abrufen können. Von Außen vorgesagte Übungen werden abgewertet. Vertut sich nur ein Sportler kommt es fast immer unweigerlich zum Sturz. Die Sechs aber machten ihre Sache gut. Sie spulten das Programm Übung für Übung wie im Training ab. Das Team lies sich auch nicht aus der Ruhe bringen, als die Griffverbindung beim an- und abge-fahrenen Außenring nicht klappte. Der knifflige Torring und Doppeltorring gelangen und auch die geänderte Passage mit dem Synchrontorring und der Schlangenbogendoppeltorfahrt klappte wie gewünscht.Die Wertungsrichter waren streng und jede Nachlässigkeit in der Armhaltung oder einer nicht ganz gleichzeitigen Griffverbindungen wurden mit Abzügen geahndet. Im Schlußdrittel mußte man dann doch einen Absteiger in Kauf nehmen, was den guten Gesamteindruck aber nicht mehr verwischen konnte. Eine Sekunde vor dem Zeitlimit wurde die letzte Übung beendet und es gab viel Applaus von den Zuschauerrängen. Das Trainerteam Gerda Pleij und Steffen Lehr war erleichtert und mit der Leistung zufrieden. Das Größte aber war für die Sportler der Titel des Württembergischen Meisters. Der letztjährige Titelträger Trillfingen konnte die Qualifikationsnorm nicht überbieten und auch sonst keine Mannschaft in ganz Württemberg. Mit einem Lächeln nahm das Team bei der Siegerehrung die Pokale und die Urkunden entgegen.
Am Nachmittag war dann das Vierer Einradteam mit Cheyenne Bader, Bianca Benz, Verena Nill und Tobias Lehr gefordert den im letzten Jahr errungenen Meistertitel zu verteidigen. Beflügelt von dem Erfolg im 6er Einradfahren gingen die Vier ihre Kür an. Von Nervosität war nichts zu spüren. Wie ein Schwenninger Uhrwerk lief Übung nach Übung ab. Zu keiner Zeit hatte man das Gefühl, dass es brenzlig werden könnte. Auch bei der Armhaltung - beide Arme müssen waagerecht seitlich ausgestreckt - über die Dauer des fünfminütigen Programms gehalten werden, zeigten die Vier eine weitere Steigerung. Dies wird nicht gerne geübt, da es sehr kraftraubend ist. Als dann noch das Zeitlimit eingehalten wurde, hatten die 06er ihre beste Saisonleistung auf die Fahrfläche gebracht.
Die Wertungsrichter konnten nur Abwertungen in der Ausführung machen, in der Schwierigkeit gab es nur einen minimalen Abzug. Viel Lob gab es vom Trainerteam und dem Anhang.
Damit hatten die Schwenninger den zweiten Württembergischen Meistertitel errungen. Somit standen Cheyenne, Verena, Bianca und Tobias wieder ganz oben auf dem Treppchen und nahmen mit einem breiten Lächeln Pokale und Urkunden entgegen.

 

3. Durchgang Müller-Reisen-Cup

Am Sontag  23.April fand in Lauffen die Bezirksmeisterschaft der Schüler des Bezirks Zollern-Schwarzwald sowie der dritte Durchgang des Müller Reisen Cups im Kunstradfahren statt. Für die Schüler war es die letzte Chance, sich für die Landes-meisterschaften zu qualifizieren. Ebenso zählte der Durchgang für die Müller-Reisen Cup Wertung. Deshalb nahm auch die Jugend am Wettbewerb teil.  Am Start waren die besten Einer Kunstradfahrer aus Herrenzimmern, Tailfingen, Trillfingen, Empfingen, Lauffen, Fluorn-Winzeln und Frohnstetten. Der Radsportverein Schwenningen war mit seinen drei Einradmannschaften am Start. Für die beiden Schüler Mannschaften war die Ausgangslage unterschiedlich. Die Vierer Mannschaft mit Bianca Benz, Cheyenne Bader, Verena Nill und Tobias Lehr hatte sich bereits bei der Kreismeisterschaft für die Landesmeisterschaft qualifiziert, so dass der Wettkampf zur Bestätigung der ansteigenden Form diente. Für die Sechser Einrad Mannschaft, die aus den Mitgliedern des Vierer Teams sowie Luzi Benz und Kira Dorer besteht ging es um die letzte Chance sich zu qualifizieren. Die Vierer Einradmannschaft eröffnete mit ihrer Kür die Meisterschaft. Konzentriert gingen Bianca, Cheyenne, Verena und Tobias ihre Übungen an. Deutlich waren die Fortschritte dieses Teams zu erkennen. In den letzten Trainingseinheiten hatte man an der Synchronität der Übungen und an der Ausführung gefeilt. Die Vier zeigten eine souveräne Fahrt. Daß das Team schon viel Routine gesammelt hat, zeigte sich als mal die Grifffolge beim Doppeltorring nicht so wie geplant ausgeführt wurde.
Alle behielten die Nerven und improvisierten, so dass es den Zuschauern und Wertungsrichtern nicht auffiel. Luft anhalten mußte nur der Trainer Steffen Lehr. Im zweiten Teil des Programms wurden dann die im Schwierigkeitsgrad schweren Rückwärtsübungen gefahren. Auch hier keine Probleme. Einzig das Zeitlimit wurde nicht eingehalten und die letzte Übung kam nicht in die Wertung. Die Wertungs-richter hatten heute einen strengen Tag und vergaben 24,61 Punkte. Trotz der besten Saisonleistung hätte diese Punktzahl nicht für die Qualifikation gereicht. Gut, dass das Team bei den Kreismeisterschaften diese schon unter Dach und Fach gebracht hatte. Der erste Schwenninger Bezirksmeistertitel war errungen. Danach war für die folgenden Mannschaften klar, dass heute mit dem Wertungsgericht nicht gut Kirschen essen war und dass man eine absolute Topleistung zeigen mußte.
Als Nächstes war das Vierer Juniorinnen Einradteam mit Lea Pfister, Iris Drescher, Fabienne Gomes und Annika Köpp am Start. Betreut wird die Mannschaft von Robin Menius. Dass er "seine Mädels" wieder gut auf den Wettkampf eingestellt hatte, zeigte die folgende beeindruckende Vorführung. Die vier Damen zeigten das schwierigste Einradprogramm des Tages, gespickt mit vielen einzeln rückwärts gefahrenen Übungen. Diesmal klappte auch der rückwärts an- und abgefahrene Hexenkessel und damit stand das gesamte Programm. Die Schwenninger Juniorinnen beendeten die Kür innerhalb des Zeitlimits. Auch dieses Team zeigte ihre beste Saisonleistung, auch wenn das Kampfgericht mit den 59,27 Punkten keine persönliche Bestleistung zulies. Gleich dananch war dann die Sechser Einrad Mannschaft der 06er gefordert trotz strengem Wertungsgericht die nötige Quali-fikationspunktzahl zu überbieten. Simon Lehr als Ersatzmann fieberte von der Tribüne mit. Cheyenne, Verena, Bianca, Kira, Luzi und Tobias gingen das Programm konzentriert an. In guter Haltung und Raumaufteilung gelangen die ersten Übungen. Der schwierige an- und abgefahrene Torring wurde auf den Punkt gefahren und danach gelang auch der Doppeltorring. Doch die Punktzahl auf der Anzeigetafel purzelte unaufhaltsam nach unten. Nur keinen Fehler machen dachte der Schwenninger Anhang. Das Team zelebrierte die gleichzeitige Torfahrtmühle und den Wormser Kreisel. Danach dann doch ein Flüchtigkeitsfehler beim 6er Querzug. Eine Griffverbindung kam zu spät und es gab einen größeren Punktabzug. Zuletzt kam man in Zeitnot und brachte die letzte Übung nicht ins Zeitlimit. Danach der Applaus vom Publikum. Dann das Warten auf das Ergebnisses. Das Wertungsgericht diskutierte noch und die Punktetafel änderte sekündlich die Ziffern. Bei 35,32 Punkten blieb dann die Wertung stehen und Sportler, Trainer und Anhang waren erleichtert. Neben der Vierer Schüler Einradmannschaft hat damit auch die Sechser Formation die Tickets für die Württembergischen Meisterschaften gelöst. Nebensache war da schon fast der zweite Bezirksmeisterschaftstitel für den Schwenninger RSpV. Die Landesmeisterschaften werden am 21.Mai in Nufringen ausgerichtet.

 

Kunstradsportler wieder dabei bei "Aktion Saubere Landschaft"

Taditionell waren auch die Radsportler des Vereins wieder unterwegs bei der Aktion "Sauberen Landschaft" in Schwenningen. Bei herrlichem Wetter traf man sich nachmittags um 13 Uhr (nachdem am Vormittag noch fleißig trainiert wurde) und machte sich auf, das gewohnte Gebiet nach Müll abzusuchen. Wieder wurden etliche Müllsäcke gefüllt und sogar wieder Altreifen aus dem Wald gezogen. 
Nach gut zwei Stunden hatte man das Gebiet durchkämmt und man traf sich noch zu einem Imbiss im Roten Kreuz in Schwenningen. 

 

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